Das tschechisch-deutsche Grenzgebiet ist reich an Brunnen und Mineralquellen, denen zum Teil heilende und wundersame Eigenschaften zugeschrieben werden. Wasser ist lebenswichtig und wurde daher von den Menschen immer respektiert und geschützt.
Heute verbinden uns diese Quellen.
QUELLEN VERBINDEN ÜBER DIE GRENZE
Die Erforschung von Quellen und Quellgebieten beiderseits der tschechisch-sächsischen Grenze ist eine einzigartige Aufgabe für das Team, bestehend aus Wissenschaftlern von drei Universitäten, der Technischen Universität in Liberec, der Technischen Universität Dresden (IHI Zittau) und der Tschechischen Landwirtschaftlichen Universität in Prag.
In dem Projekt arbeiten Wissenschaftler verschiedener Fachgebiete: Hydrologie, Hydrochemie, Geologie, Ökologie, Biologie, Kulturgeographie, Kartographie und Geoinformatik zusammen. An der Forschungsarbeit beteiligen sich auch Studenten. Sie werden gemeinsam die Quellgebiete kartieren und ihre chemischen, hydrologischen, geologischen, ökologischen, kulturhistorischen und gesellschaftlichen Eigenschaften bewerten. Die Ergebnisse werden für die zukünftige wirtschaftliche Entwicklung des Gebietes, als Grundlage für die Landschafts- und Stadtplanung sowie den Erhalt und die Verbesserung der ökologischen und biologischen Vielfalt in der Region bedeutend sein.
Das dreijährige Projekt zielt darauf ab, ein Netz von akademischen Institutionen, Bildungseinrichtungen und Behörden zu schaffen, die in der Region Liberec-Zittau tätig sind. Außerdem soll es, neben der Vermittlung von Knowhow, Schülern regionaler Schulen möglich sein, an diesem Projekt mitzuwirken und sich mit dem natürlichen und kulturellen Reichtum der Region vertraut zu machen.
Dauer
1. 2. 2016 - 31. 1. 2019
Registrierung des Projekts
31. 8. 2015






BOTANIK

GEOLOGIE

DIDAKTIK

HYDROLOGIE
HYDROCHEMIE

KARTOGRAFIE UND GIS
KULTURGEOGRAFIE














